Startseite
Mitgliederlogin:  
Login  
 Passwort  
 Eingeloggt bleiben?    
Die neuesten Einträge im Forum:
04.08.2017 10:58:29
Newsletter zur US Automobilind...
03.08.2017 15:39:03
Forum "Neue Geschäftsmodelle i...
 
     
 

 

Unsere Partner


 

Über das Zulieferer-Netzwerk Automotive Südwestfalen

Das Zulieferer-Netzwerk Automotive Südwestfalen ist ein Zusammenschluss südwestfälischer Unternehmen und Institutionen auf Initiative und unter Federführung der Industrie- und Handelskammern Arnsberg, Hagen und Siegen. Mit rund 500 Unternehmen bilden die Zulieferer der Automobil- und der Bahnindustrie, des Schiffbaus und der Luft- und Raumfahrtindustrie eine Schlüsselbranche in Südwestfalen. Ein modernes Kraftfahrzeug, ein ICE oder der Airbus A 380 sind ohne Zulieferteile z.B. aus Lippstadt und Meschede, Menden und Lüdenscheid, Attendorn und Siegen kaum denkbar.

Die Mitglieder des AutomotiveNetzwerkSüdwestfalen unterstützen sich gegenseitig durch den Austausch von Informationen und Erfahrungen, den gemeinschaftlichen Auftritt auf Messen, die Vermittlung von Vertriebskontakten, die Zusammenarbeit bei der Entwicklung von Produkten und die Gewinnung und Weiterqualifizierung von Fachkräften.

Im Mitgliederbereich wird die direkte Kontaktaufnahme und Kommunikation mit allen Netzwerk-Beteiligten ermöglicht. Regelmäßige Unternehmertreffs und der Erfahrungsaustausch im Forum Vertrieb stärken die notwendigen Kontakte innerhalb der Branche und das gegenseitige Vertrauen.
Alle IHK-zugehörigen Unternehmen aus Südwestfalen sind eingeladen, sich an der für sie kostenfreien Initiative zu beteiligen.

Die Industrie- und Handelskammern in Südwestfalen


„Der künftige Wettbewerb findet zwischen Wertschöpfungs-Clustern, nicht zwischen einzelnen OEMs statt.“

(Mercer Consulting u. Fraunhofer Gesellschaft; Future Automotive Industry Structure 2015, 2003)

 

Ziele der Netzwerkinitiativen

Seit Jahren durchläuft die Automotive-Industrie strukturelle Veränderungsprozesse. Der zunehmende Preisdruck der großen Automobilhersteller auf ihre Zulieferer hat mit der Globalisierung eine neue Dynamik erhalten. Bei gleichzeitigem Kostendruck steigt so stetig der Optimierungsbedarf der Prozessabläufe bei den Zulieferern. Ein immer breiteres Produktprogramm und verkürzte Produktlebenszyklen stellen besondere Anforderungen an die Innovationsfähigkeit der gesamten Wertschöpfungskette.

Weltweit werden den Automotive-Zulieferern große Wachstumschancen eingeräumt. Ob hiervon allerdings auch die Standorte in Südwestfalen profitieren, hängt von deren Wettbewerbsfähigkeit ab. Dazu müssen die nationalen Rahmenbedingungen verbessert werden, u.a. durch eine Reduzierung der Lohnnebenkosten, eine wettbewerbsfähige Unternehmenssteuerpolitik und eine Intensivierung der technologischen Förderung.

Den globalen Herausforderungen muss die Automotive-Branche aber ausdrücklich auch regional begegnen. Am Hochlohn-Standort Deutschland sind sie auf eine Technologieführerschaft angewiesen. Ständige Innovationen, technisch anspruchsvolle Produkte und modernste Fertigungsverfahren sind die Voraussetzungen für den Erhalt der rund 43.000 Arbeitsplätze. Dazu brauchen die Unternehmen

  • qualifizierte Mitarbeiter (Facharbeiter- und Ingenieurnachwuchs)
  • eine engere Zusammenarbeit mit den regionalen Hochschulen und Technologietransferstellen sowie
  • Kooperationen zwischen Unternehmen gleicher (horizontal) und unterschiedlicher (vertikal) Wertschöpfungsstufe

Qualifikation, Innovation und Kooperation - das sind die zentralen Antworten der Zulieferer auf die weltwirtschaftlichen Veränderungen. Auf dem Weg zur Sicherung ihrer Wettbewerbsfähigkeit dürfen die Unternehmen nicht allein gelassen werden. Sie benötigen die regionale Unterstützung durch Politik und Verwaltung, Hochschulen und Bildungseinrichtungen, Transferstellen, Kammern und Verbände.

Die Untersuchung der südwestfälischen Industrie- und Handelskammern legt die Bedeutung und die Problemlage der Automotive-Industrie offen. Sie ist Grundlage und Impuls für gemeinschaftliche Anstrengungen von Industrie und Region zur Sicherung dieser Schlüsselkompetenz Südwestfalens.